> Vier Typen seriellen Erzählens im Fernsehen: Eine illustrative Einführung in Theorie, Geschichte und Diskurs --- Sönke Hahn (Hg.)
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Vier Typen seriellen Erzählens im Fernsehen:
Eine illustrative Einführung in
Theorie, Geschichte und Diskurs      
Sönke Hahn (Hg.)
Verstehen & Erleben:
          --- Fernsehen erklärt in den Strukturen des Fernsehens.
          --- Fiktionale Serialität anschaulich als typografische Simulation.
          --- Wissenschaftliche Texte eingängig durch narrativen Duktus.
          --- Ästhetik und Inhalt im Sinne moderner Didaktik zusammengedacht.


ISBN: 978-3-7322-8778-9


4T wurde ausgezeichnet




Unsere Publikation „Vier Typen seriellen Erzählens im Fernsehen“ wurde mit dem berühmten „Red Dot“ im „Red Dot Award: Communication Design 2018“ für seine „Designqualität“ ausgezeichnet!

Am Wettbewerb nahmen mehr als 8500 Projekte aus 45 Ländern teil. Auf diesem Wege erfährt der nicht nur im Konzept, sondern auch im Arbeitsaufwand ungewöhnliche Sammelband eine besondere Honorierung. Wir freuen uns daher sehr über diese Auszeichnung!

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Vier Typen auf red-dot.org


4T/KONZEPT



Verstehen
& Erleben



Dieser Band, kurz „4t“, versucht auf innovative Weise das serielle Erzählen im Fernsehen zu vermitteln.
Neuartig ist dieser Band insofern, als dass die wissenschaftlichen Texte einerseits mit einem narrativen Duktus kombiniert werden. Anderseits wird in der Struktur, im Layout und in der Typografie des Bandes das Fernsehen in eine Printform übersetzt. Statt das Fernsehen in der Andersartigkeit des Buchs zu vermitteln (Es sind ja schließlich durchaus differente Medien), bildet das Buch also die Charakteristika des Fernsehens ab: Die insgesamt von fünf Autoren angefertigten Text-Serien sind in Episoden und Staffeln organisiert, die sich abwechseln — manchmal eben auch mit einem Cliffhanger enden:




Dieses den Cliffhanger markierende Zeichen wird innerhalb der Texte genutzt — etwa wenn der wissenschaftliche Text gerade mit einer neuen Erkenntnis aufzuwarten droht und diese doch offen lässt: bis zur nächsten Folge zumindest. Diese Zeichenkreation symbolisiert aber auch die vier als praktikabel (zur Analyse) und als einfach handhabbar (weil klar umreißbar) zu beschreibenden Typen des seriellen Erzählens: I. die stagnierende Serialiät: Alles bleibt, wie es ist, von Episode zu Episode wird der Status quo wiederhergestellt. --- II. progressive Serien: Die Handlung setzt sich von Episode zu Episode fort. --- III. das Flexi-Narrativ: Auf die Episoden beschränkte Handlungen werden um horizontale Elemente ergänzt. --- IV. die Miniserie/das Staffelnarrativ: begrenzte, horizontal erzählende Episodenvolumina.
Diese vier Typen werden — nach einer grundlegenden Einführung in serielle Theorien/Funktionen und Wirkungen — in der ersten Text-Serie erklärt — als Erzählform dieser ersten Serie wird der Typus I genutzt. Jede Episode besagter Serie 1 steht also für sich. Serie 2 stellt die Geschichte des Seriellen vor — angefangen von Epen, dem Fortsetzungsroman, der Kino- und Radio-Serie bis hin zum Fernsehen. Da Geschichte meist als Abfolge begriffen wird, nutzt der Autor dieser Serie den Typus II, um sein Werk zu strukturieren. Die dritte Serie setzt sich mit der ewigen Debatte um die Güte des Fernsehens auseinander — Definitionsversuche des „besseren“ Fernsehens werden aufgezeigt und auf ihren Sinn hin untersucht. Die verschiedenen Betrachtungen werden in einzelnen Episoden behandelt,

sind aber entsprechend dem Typus III mit einem roten Faden verbunden. Serie 4 nun widmet sich den Flows des Fernsehens: In solch einem Fluss scheint ein Werk dem anderen zu folgen. Doch zugleich versucht sich jedes Werk vom anderen abzugrenzen: im Look/der Erzählweise etc. Jede Text-Serie schließt (analog also zum Untersuchungsobjekt Fernsehen) unmittelbar, ohne Überschrift oder Leerzeile etwa, dem Vorhergehenden an und verfügt doch über eine bestimmte Schrift. Dann wird vom Außen — im Fernsehen wäre es durch den Sender/nach gesetzlichen Vorgaben — angemerkt, welche Serie Sie sehen, um dann doch thematisch einen Übergang/einen Sog/einen Audience Flow zu schaffen. Andererseits scheinen die Werke ineinander über zu gehen, dass paradoxerweise verschiedene Zeitformen und Sinngehalte miteinander ganze neue Zusammenhänge erschaffen. Ist dies alles mit dem Video-on-Demand-Abruf Geschichte? Tatsälich sind automatische Weiterleitungen in die nächtste Folge/thematisch verwandte Werke eine nur aktualisierte Form des Fernsehens. Die beiden Distributionsformen (lineares TV, On-Demand-TV) werden in dieser Serie untersucht — die ökonomischen Einflüsse kommerzieller Natur auf das Erzählen und umgekehrt behandelt. Entsprechend dem Typus IV besteht diese Serie aus zwei geschlossenen Staffeln — einmal im Sinne des linearen Flusses mit Werbepausen, einmal analog zum On-Demand-Abruf/dem Pay-TV ohne.
Eine weitere Serie steht als Werbung zwischen den Episoden und Folgen der genannten Serien: Sie erklärt einzelne Phänomene wie den Cliffhänger oder das Previously-on etc. Diese Serie ist also keine tatsächliche Werbung, nimmt aber im Layout eine aus dem Außen in das Innen — die Welt der jeweiligen Serien — übergehende Position ein. Jede Seite von „4t“ ist entsprechend geteilt: zum Bund hin die jeweilige serielle Welt, zum Rand das Außen: die Anmerkungen des Senders/Herausgebers oder eben die kurzen informativen „Werbetexte“. Dieses Spiel aus Nähe und Distanz lässt sich auf den gesamten Band übertragen:

Obschon televisive Strukturen in eine Printform überführt werden, bleibt das Buch natürlich also solches bestehen und dem Fernsehen wird partiell eben doch mit der analytischen Distanz der Textform begegnet.

Die aus verschiedenen gestalterischen und/oder wissenschaftlichen Disziplinen stammenden Autoren (--- Medien-wissenschaft, Literatur-wissenschaft, Medien-management, Mediendesign, Medienkunst, ---) entwerfen ein umfassendes Bild des seriellen Erzählens mit Blick auf produktionstechnische, künstlerisch-gestalterische, ökonomische, narrative, soziale und theoretische Faktoren — insbesondere mit Augenmerk auf den sogenannten Qualitätsserien/den Quality TV Serials/dem QTV: „Breaking Bad“, „The Sopranos“, „Game of Thrones“, „The Wire“, „The Walking Dead“, „Mad Men“ etc.

Durch den anschaulichen, wenn auch experimentellen, Erfahrungen zum Untersuchungsfeld bereitstellenden und gleichsam inhaltlich fundierten Band soll Wissenschaftlern, Praktikern und jedem Serien-Interessierten/-Fan ein Zugang zu einem jungen Feld geboten werden — ein Feld, das im Feuilleton vielfach behandelt wird, aber wissenschaftlich kaum bestellt ist.

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Inhaltsverzeichnis nach Text-Serien

Inhaltsverzeichnis nach Seiten


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4T/EINBLICK


Flow:
Distanz & Nähe


Jeder Text-Serie verfügt über eine eigene Schrift, anhand der sie sich vom vorhergehenden Text abgrenzt — wie im Fluss des Fernsehens/auch im Zuge der Weiterleitung bei den On-Demand-Anbietern alles ineinander überzugehen scheint und sich doch durch ein Intro, einen bestimmten Look oder eine Erzählweise voneinander unterscheidet.









Einteilung:
Innen, Aussen & Mitte


Jedes Werk ist vielschichtigen Wechselwirkungen unterworfen — die Serienkosmen beziehen sich auf ein Aussen, das Aussen dringt in die Serienwelt ein: etwa als Anmerkung des Senders, aktuelle Themen werden verarbeitet, Werbung ko-bedingt dramaturgische Strukturen usw. ... im Buch sind es u. a. die Verweise des Herausgebers.









Anmerkungen

Der französische Philosoph Gilles Deleuze erklärt, dass es keine vollständige Wiederholung gibt, sich beim Betrachten von etwas Bekanntem stets neue Aspekte offenbaren. Die Anmerkungen der Autoren (in der Handschrift selbiger, hier als Adaption der Fußnoten) vermögen also entsprechend zu funktionieren. Die Anmerkungen können übersehen werden. Der Band regt dazu an, mehrfach gelesen zu werden.











4T/HINTERGRUND




Alltag
& das Andere



Obschon sich der vorliegende Band, kurz „4t“, mit der Serialität des Fernsehens bzw. insbesondere der Qualitätsfernsehserie beschäftigt, versucht er den Leser für das Serielle im Allgemeinen zu sensibilisieren. Das Serielle ist nicht „bei den üblichen Verdächtigen“/in virtuellen Formen des Erzählens wie in Büchern und natürlich im Fernsehen zu finden, sondern umgibt uns. Denken Sie an Verhaltensregeln des Alltags oder an das Selbstbedienungsprinzip im Supermarkt, an die bestimmten Erählweisen in der Justiz und der Medizin. Gerade in der Konfrontation verschiedener „Serien“ zeigt sich, wie sehr unser Alltag entsprechend geprägt wird und wie weit sich manch serielle Systeme innerhalb unserer Gesellschaft voneinander entfernt haben. Mit einem größeren Bewusstsein für Serialität könnten Brücken zwischen diesen Systemen geschlagen werden. Unverhohlen provokant muss auf die Relevanz des Verstehens serieller Erzählweisen verwiesen werden: Das Verstehen komplexer Fernsehserien muss erlernt werden ——— denn: Das Verstehen der oft graustufigen und ambivalenten Welten auf dem Bildschirm inklusive den dortigen verschachtelten und widersprüchlichen Erzählungen kann womöglich darauf vorbereiten, mit der Komplexität unserer Welt besser umzugehen.
Zwar erfahren Kinder wesentlich über Erzählungen die Welt, doch wir Erwachsenen ordnen Geschichten allzu schnell in den Bereich bloßer Freizeit oder der Unterhaltung ein. Unterhaltung ist dabei ein häufig ungeschickt abwertend genutzter Begriff — übersehen wird dabei, dass Unterhaltung keinesfalls geistloses oder anspruchslosen Treiben ist, sondern schon in der Forschung von der intellektuellen Herausforderung innerhalb der Unterhaltung gesprochen wird. Denken Sie nur daran, dass jemand, der geschichts-interessiert (im Sinne historischer Ereignisse) ist, entsprechende Magazine nicht aus bloßem Informationsbedünis liest, sondern von selbigen auch unterhalten wird.



Das Erzählen dann wiederum nur spezifisch zu untersuchen — in der Literatur oder Kunst —, greift zu kurz, denn dabei wird die Metaebene des Erzählens/eine Transferleistung nur selten erreicht. Einseitige Betrachtungen „der Medien“, des Fernsehens und seiner Serien in Politik, Wissenschaft und Praxis führen zu oft kuriosen bis stereotypen Beschreibungen — gerade deshalb fließen in diesen Band die Perspektiven unterschiedlicher Disziplinen ein. Die Konsequenzen einer ausbleibenden Transferleistung zeigen sich außerdem und nicht zuletzt eindrucksvoll, wenn im öffentlichen Diskurs von Begriffen wie „Neuen Medien“ oder „Digitalisierung“ gesprochen wird: Dann wird schonmal auf die negativen Folgen der Digitalisierung verwiesen und das Buch als per se bildendes Medium bestimmt — was ist dann mit dem digitalen Ebook? Abgesehen davon, dass die Quote guter Bücher sehr wahrscheinlich kaum größer ist als die hochwertigen Fernsehens.


Das Konzept von „4t“ ist im Rahmen der Dissertation von Sönke Hahn entstanden — unter dem Arbeitstitel „Habitat 3“. Das Buch im Allgemeinen wird analog als Heterotopie verstanden, als distinkter Raum, welcher (im Zuge einer Immersionserfahrung) betreten wird (auch, wenn er virtueller Form ist) und in welchem sich der Rezipient bestimmten Regeln stellen muss. Das meint hier: Die Konvention des regulären Buches wird einerseits bedient — die aufwendige Typografie wendet sich gegen die heute, auch als Instrument habitueller Selbstdefinition übliche (auch im Zuge von Ebooks und der

dortigen Textformatierung durch den User verstärkten) Vorstellung, der Inhalt zähle vor allem, alles andere sei Verpackung und man könne beides voneinander trennen. Sowohl aus theoretisch-wissenschaftlicher Sicht als auch praktisch-gestalterischer Erfahrung heraus kann diese Vorstellung nicht gehalten werden: Satz und Layout sind Instrumentarien der (textlichen) Kommunikation und nicht Beiwerk! In diesem Fall nun wird im Layout das Fernsehen/sein Flow simuliert. Dann wird — auf der anderen Seite — die Konvention Buch/die bekannte Heterotopie Buch aufgebrochen, als dass eben ein narrativ-unterhaltender Duktus mit wissenschaftlichen Texten kombiniert wird. Gegen die undifferenzierte Verschmähung des Infotainments glaubt der Herausgeber, dass die große Diskrepanz zwischen wissenschaftlichen Debatten und öffentlichem Informationsstand anhand eines Werkes wie dem vorliegenden minimiert und Wichtiges besser vermittelt werden kann.
















4T/AUTOREN






J. Bobineau


Dr. phil., M.A., Jahrgang 1986, hat von 2007 bis 2012 Galloromanische Philologie, Öffentliches Recht und Philosophie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg studiert. Sein Magisterstudium schloss er in Französischer Literaturwissenschaft mit einer vergleichenden Arbeit zum Dokumentarischen Drama (Aimé Césaire) und zum japanischen No-Theater (Anita van Belle) im Jahre 2012 ab. Hiernach wurde der Literatur- und Kulturwissenschaftler mithilfe einer Promotionsförderung des Bayerischen Elitenetzwerks (BayEFG) und einer Arbeit unter dem Titel „Kolonialdiskurse im Vergleich. Die Repräsentation von Patrice Lumumba in der kongolesischen Lyrik und im belgischen Drama“ im Jahre 2017 an der JMU Würzburg promoviert. In seiner Dissertation untersuchte er den Zusammenhang von Postkolonialen Literaturen und geschichtsverklärenden Kolonialdiskursen am Beispiel der literarischen Repräsentation des ersten kongolesischen Ministerpräsidenten Patrice Lumumba. Derzeit ist Bobineau als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Neuphilologischen Institut/Romanistik der JMU Würzburg angestellt und überdies in der Verwaltung derselben tätig. Darüber hinaus fungiert Bobineau als Herausgeber von „promptus - Würzburger Beiträge zur Romanistik“ und der Schriftenreihe „Junges Afrikazentrum“.
P.-V. Mayr


M.F.A., M.A., B.A., 1988 in Bonn geboren, studierte „Betriebswirtschaftslehre“ (B.A., 2013) an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin sowie „Medienmanagement“ (M.A., 2017) und „Medienkunst und Mediengestaltung“ (M.F.A., 2017) an der Bauhaus-Universität Weimar. In diesem interdisziplinären Ansatz zwischen Wirtschaft und Kunst konzentrierte er sich — wissenschaftlich und künstlerisch — auf die Medienformate Film und Serie. Im Künstlerischen fokussiert Mayr sich konkret auf die Produktion dokumentarischer sowie fiktiver Kurzfilme. In seinem aktuellen Projekt experimentiert er mit der habitualisierten Seherfahrung und -erwartung des Rezipienten im Horror-Genre. Den wirtschaftlichen Schwerpunkt auf Medien-Marketing liegend, forschte er zu Film- und Serienmarken und betrat in seiner Abschlussarbeit im „Medienmanagement“ mit der empirischen Untersuchung zur Adaption von Markenstrategien aus dem „Movie Branding“ im Bereich der neuen TV-Serie das wissenschaftlich bisher noch unberührte Feld des „TV Series Branding“.
J. Nesselhauf


Dr. phil., M.A., B.A., Jahrgang 1987, studierte von 2008 bis 2013 Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft sowie Kunstgeschichte an der Universität des Saarlandes. 2016 folgte seine Promotion mit einer komparatistischen Arbeit zur Figur des Kriegsheimkehrers in der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts. Derzeit ist er Post-Doc in den Fächern Kulturwissenschaften und Germanistik an der Fakultät III der Universität Vechta. Nesselhaufs Forschungsschwerpunkte sind: Serielles Erzählen (besonders in Fernsehserien), Literatur und Ökonomie (besonders Wirtschaftskrisen), literarische und künstlerische Darstellungen des menschlichen Körpers (besonders Tätowierungen). Veröffentlichungen u. a. Fernsehserien. Geschichte, Theorie, Narration (Tübingen: Narr Francke Attempto, mit Markus Schleich).
M. Schleich


M.A., wurde 1985 in Oldenburg geboren, studierte Komparatistik, Psychologie und Anglistik an der Universität des Saarlandes, der Nationalen Universität Athens und der Sorbonne in Paris. Er erlangte seinen Magister Artium 2012 an der Universität des Saarlandes, wo er seit 2013 als wissenschaftlicher Mitarbeiter zu dem Verhältnis von Mythen und Popularmusik promoviert. Seit 2013 leitet er zusammen mit Jonas Nesselhauf das Projekt Living Handbook of Serial Narration on Television aus dem unter anderem 2016 der UTB-Band „Fernsehserien. Geschichte, Theorie, Narration“ (im Frank/Narr/Attempo in Tübingen) hervorgegangen ist. Neben der Fernsehserie widmet er sich auch anderen popkulturellen Phänomenen: Im Jahr 2017 erscheint (herausgegeben mit Jonas Nesselhauf) ein Sammelband zum Thema Trash: „Banal, trivial, phänomenal“: Spielarten des Trash im Darmstädter Büchner Verlag. Ein weiterer Sammelband zu neuen Tendenzen in der Literaturwissenschaft ist ebenfalls für 2017 geplant (zusammen mit Caroline Frank und Daniel Kazmaier): An den Grenzen der Disziplinen. Auf dem Weg zu einer interdisziplinären Literaturwissenschaft (im Hannoveraner Wehrhahn Verlag). 2018 steht im Zeichen der dritten Staffel von „Twin Peaks“ (zusammen mit Caroline Frank): „The Owls Are Not What They Seem: Twin Peaks“ aus interdisziplinärer Perspektive. Seine Forschungsschwerpunkte sind: serielles Erzählen, Inter- und Transmedialtität, Populärkultur, Popularmusik, Europäische Serienkultur(en) und Interdisziplinarität.
S. Hahn


Ph.D., M.F.A., B.A., Jahrgang 1984, studierte „Media Design“ (B.A. mit Auszeichnung — 2009), ein interdisziplinärer Studiengang zw. Praxis, Theorie und Wirtschaft, an der Rheinischen Fachhochschule Köln und „Medienkunst und Mediengestaltung“ mit Fokus auf verschiedenen Bewegtbild-Medien an der Bauhaus-Universität Weimar (M.F.A — 2012). Zwischen Bachelor- und Masterstudium arbeitete er selbstständig in einer gemeinsam mit einem Kommilitonen initiierten Werbeagentur im Großraum Köln. Von 2012 bis 2017 promovierte Hahn am Bauhaus (Doctor of Philosophy). Im Mittelpunkt seiner Dissertation steht eine intensive Auseinandersetzung mit virtuellen und real-räumlichen Denkmustern: „Bunker—TV, TV—Bunker: Heterotope Mechanismen am Beispiel von Schutzbauwerken und (Fernseh-)Serien“. Neben der Untersuchung des Seriellen — auch abseits des Fernsehens — zielt Hahns Forschungsinteresse auf immersive Formen ab: „Fulldome vs. 16:9. Zu den Differenzen in Konzeption, Gestaltung und Produktion eines Spielfilms in der Kuppel und im klassischen Bildformat. ...“ In: Jahrbuch immersiver Medien 2013. Basierend auf seinen Drehbüchern und unter seiner Regie sind zahlreiche — auch prämierte — Kurzfilme entstanden. Ausgewählte Beispiele: „breakFAST“ (2011/12), „Eine deutsche Jagdgeschichte.“ (2012); „The Flowerpot“ (2014); „Habitat 2“ (2016/17).







4T/ZITIER-EMPFEHLUNG



Bobineau, Julien (2017): „‚Werbung/Serie 5‘: Erläuterung serieller Elemente und Phänomene“ In: Hahn, Sönke (Hg.): Vier Typen seriellen Erzählens im Fernsehen: Eine illustrative Einführung in Theorie, Geschichte und Diskurs. Norderstedt: BoD, S. XX.

Auf Grund der seriellen Verschachtelung fallen die Angaben zu genauen Seitenverortung des gesamten Beitrags länger aus:
12 f. 17 24 f. 28 44 45 66 81 f. 92-94 99 101 105 116 149 151 166 169 174 176 177 185 186 231 234
Mayr, Paul-Vincent (2017): „‚Serie 4‘: Flow“ In: Hahn, Sönke (Hg.): Vier Typen seriellen Erzählens im Fernsehen: Eine illustrative Einführung in Theorie, Geschichte und Diskurs. Norderstedt: BoD, S. XX.

Auf Grund der seriellen Verschachtelung fallen die Angaben zu genauen Seitenverortung des gesamten Beitrags länger aus:
40-44, 44 f., 45-48, 90-92, 94-99, 102-105, 105, 114-116, 116-119, 119-127, 193-201, 221-228
Nesselhauf, Jonas (2017): „‚Serie 3‘: Das Fernsehen und der Qualitätsbegriff“ In: Hahn, Sönke (Hg.): Vier Typen seriellen Erzählens im Fernsehen: Eine illustrative Einführung in Theorie, Geschichte und Diskurs. Norderstedt: BoD, S. XX.

Auf Grund der seriellen Verschachtelung fallen die Angaben zu genauen Seitenverortung des gesamten Beitrags länger aus:
36-40, 82-86, 86-90, 148 f., 149-151, 151 f., 172-174, 175 f., 176 f., 189-193
Schleich, Markus (2017): „‚Serie 2‘: Die Geschichte des Seriellen“ In: Hahn, Sönke (Hg.): Vier Typen seriellen Erzählens im Fernsehen: Eine illustrative Einführung in Theorie, Geschichte und Diskurs. Norderstedt: BoD, S. XX.

Auf Grund der seriellen Verschachtelung fallen die Angaben zu genauen Seitenverortung des gesamten Beitrags länger aus:
33-36, 66-69, 99, 99-101, 101 f., 152-155, 157, 159-163, 238-242
Hahn, Sönke (2017): „‚Serie 1‘: Vier Typen serieller Narration“
In: Ders. (Hg.): Vier Typen seriellen Erzählens im Fernsehen: Eine illustrative Einführung in Theorie, Geschichte und Diskurs. Norderstedt: BoD, S. XX.


Auf Grund der seriellen Verschachtelung fallen die Angaben zu genauen Seitenverortung des gesamten Beitrags länger aus:
7-12, 13-17, 18-24, 25-27, 28-33, 69-81, 127-137, 148, 163-166, 166-169, 169-172, 180-185, 185 f., 186-189, 210-221, 228-231, 231-234, 234-238












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244 Seiten
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Norderstedt Dezember 2017/Januar 2018
ISBN 978-3-7322-8778-9
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